Meine Mom ist ein Kontrollfreak und ich halte es nicht mehr aus

  • Published on:  11/01/2019
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    Das ist Stan. Kennt ihr die Redewendung “Big brother is watching you”? In seinem Fall muss es heißen “Big mother is watching you”. Klingt gruselig, hm? Wir alle wollen unbedingt erwachsen werden, aber bei Stan ist es besonders dringend, weil seine Mutter ein Kontrollfreak ist und jeden seiner Schritte überwacht.

    Bevor er zur Schule ging, merkte Stan nicht einmal, dass in seinem Leben etwas nicht stimmt. Seine Mutter hat ein allein großgezogen und liebte ihn natürlich über alles, beschützte ihn vor allem und war immer an seiner Seite. Das ist bei einem Kleinkind ganz normal. Doch die Schulzeit ist auch dazu da, Eigenständigkeit zu lernen, angefangen mit kleinen Schritten. Er erinnert sich noch gut an seinen ersten Tag. Ihr kennt das, es gibt oft Tränen bei den Kindern, wenn ihre Eltern sie das erste Mal allein lassen. Bei Stan gab es diese Tränen auch, allerdings war es seine Mutter, die weinte und flehte “Bitte geh nicht, oh biiitteeeee.”

    Auf einmal wollte seine Mutter jeden Schritt in seinem Leben kontrollieren. Jeden Tag holte sie ihn von der Schule ab, aber dann fuhren sie nicht nach Hause. Stattdessen ging sie zu all seinen Lehrern und Lehrerinnen und fragte, wie er mit dem Stoff vorankam. Das war für sie alle wahnsinnig ermüdend. Aber ein paar Monate lang hatten sie Verständnis – ihr wisst schon, alleinerziehende Mutter, einziges Kind. Aber irgendwann baten sie sie darum, das zu unterlassen. Hatte sie ihn nach Hause gefahren, machte er seine Hausaufgaben und sie blieb mit im Raum, um ihm dabei zuzusehen. Sein Zimmer hatte nicht mal eine Tür! Wenn er mit den Kindern aus der Nachbarschaft raus wollte, sagte sie “Ich komme mit, aber ich lasse dich in Ruhe, keine Sorge.” Und dann blieb sie die ganze Zeit in ihrer Nähe und beobachtete sie aus der Ferne!

    Als er älter wurde, merkte Stan, dass das keine normale elterliche Fürsorge war. Er fragte seine Mutter, wieso er unter ständiger Beobachtung stehen müsste und kein bisschen Privatsphäre bekäme. Sie antwortete: “Wieso, hast du etwa Geheimnisse vor deiner Mama?” Das Schlimmste war, dass er als Teenager auf Social Media unterwegs war, ein Smartphone und sogar einen Blog hatte. Er wollte das alles geheimhalten, doch seine Mutter entdeckte es, fand sämtliche Passwörter heraus und kontrollierte die Chats. Es war erschreckend, als er nach Hause kam und sie gerade jemandem von seinem gestrigen Gespräch mit einem Freund erzählte. Er versuchte, zu rebellieren, seine Passwörter zu ändern und sich selbst eine verdammte Zimmertür zu besorgen, doch es endete mit einem hysterischen Anfall seiner Mutter darüber, wie gefährlich die Welt doch wäre und voller Verbrecher und Kinderschänder – und dass er sie verstehen würde, wenn er erst älter wäre.

    Als er 14 wurde, war es Zeit für drastischere Maßnahmen. Er begriff, dass es unmöglich war, mit seiner Mutter vernünftig zu argumentieren oder sie zu bitten, endlich ein eigenes Leben zu führen. Also änderte Stan seine Strategie. Er musste sich ein geheimes Leben aufbauen, sonst würde er niemals soziale Kontakte abseits seiner Mutter haben. Das ging einige Monate gut – seine Mutter war sich sicher, er würde das perfekte Zuhause-Schule-Zuhause-Leben führen und er genoss sein Sozialleben fast genauso wie alle anderen Teenager. Doch eines Tages kam es zu einer Katastrophe. Er vergaß sein geheimes Smartphone zuhause und seine Mutter fand es, entsperrte es und las alles, was sich darauf befand.

    In diesem Moment hatte seine Mutter eine Art emotionalen Zusammenbruch, da sie beobachtete, wie er ihrer Kontrolle entglitten war. Dieses Mal bekam Stan Hausarrest für ewig. Er durfte sein Zimmer nicht mal verlassen, um in die Küche zu gehen. Stan realisierte, dass er etwas unternehmen musste. Die Zeit war gekommen, diese Herrschaft zu beenden und sich wie ein Erwachsener zu benehmen. Er dachte über eine mögliche Lösung nach (er hatte viel freie Zeit zum Überlegen) und versuchte letztendlich seine Mutter zu überzeugen, zu einer Familienpsychologin zu gehen.

    Natürlich sagte sie erst nein. Aber er bestand darauf, weil er keine andere Lösung sah und auch, weil das die einzige Möglichkeit war, wie er das Haus verlassen könnte. Letztendlich musste sie einwilligen, damit er den Mund hielt. Seine Mutter öffnete sich der Ärztin nur widerwillig, doch schon nach der ersten halben Stunde änderte sich das komplett. Offenbar hatte auch Stan Probleme, die allerdings in Reaktion auf ihr Handeln entstanden waren. Als die beiden nach Hause kamen, informierte seine Mutter Stan, dass er wieder zur Schule gehen würde und sogar eine Zimmertür bekäme. Wow! Das ist mal ein Therapieerfolg! Das Problem ist, das er sich nicht sicher ist, was in ihrem Kopf vor sich geht, denn jetzt gibt sie ihm mit der gleichen Begeisterung Freiraum, mit der sie ihn zuvor abgeschottet hatte.

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